Unser Konzept | Die Klausur

Dass in der Arbeitsrechtsklausur höchstrichterliche Rechtsprechung abgefragt wird, hat sich inzwischen bei allen Rechtsreferendaren herumgesprochen. Nicht so bekannt ist allerdings die Tatsache, dass der überwiegende Teil fast jeder arbeitsrechtlichen Klausur aus Standardproblemen besteht.

Eine weitere Erkenntnis lautet: Werden konkrete Urteile abgefragt, so sind diese oft nicht eins zu eins in der Klausur umgesetzt, sondern variiert in den Sachverhalt eingebaut. Das bedeutet: Es reicht nicht, ein Urteil nur zu kennen, man muss dessen Besonderheiten erfassen und in der Klausur inhaltlich richtig und - in der vom Aufgabensteller gewünschten Gewichtung - wiedergeben!

Schließlich ist zu bedenken, dass im Examen in der Regel ein arbeitsgerichtliches Urteil oder ein Anwaltsschriftsatz verlangt wird. Diese Klausuraufgabe wird von einem erfahrenen Praktiker gestellt - und auch von einem Praktiker mit den Anforderungen, die er selbst an ein Urteil oder einen Schriftsatz stellt, korrigiert.

Daher reicht es nicht, nur Kenntnisse zu haben, Sie müssen diese auch "rüberbringen", das heißt eine Vorstellung darüber entwickeln, wie Sie Ihr Wissen dem Korrektor am schmackhaftesten verpacken.

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